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Über die Gradientenbegrenzung
Um schnelle Änderungen der Wirk-und Blindleistungsabgabe zu vermeiden, ermöglicht die Gradientenbegrenzung-Funktion der Erzeugungsanlage, einem definierten Gradienten zu folgen, um die Wirkleistungsabgabe nach Erhalt eines neuen Sollwerts vom Netzbetreiber/Drittanbieter zu erhöhen oder zu verringern.
Die Funktion der Gradientenbegrenzung ist für die Wirk- und Blindleistungsregelung verfügbar und wird auf den Sollwert des Netzbetreibers/Drittanbieters angewendet. Die Funktionen sind unten beschrieben.
Wirkleistung
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Ramp-Up |
Der für den Ramp-Up konfigurierte Gradient gilt nur für den neuen Sollwert des Netzbetreibers/Drittanbieters, wenn dieser die Wirkleistungsabgabe erhöht. |
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Ramp-Up/Ramp-Down |
Sie können separate Gradienten für die Erhöhung und Reduzierung der Wirkleistungsabgabe definieren:
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Soft-Start |
Ein Soft-Start-Gradient wird angewendet, wenn die Wirkleistung am Netzanschlusspunkt ≤ 0 W beträgt. Der Gradient bleibt in Kraft, bis der neue Sollwert erreicht ist. Beispiel: Wenn die Wirkleistung 0 W und der Sollwert 0 % beträgt:
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Aktivierung |
Über den Toggle in der Benutzeroberfläche oder über einen Modbus-Befehl |
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Konfiguration der Gradienten |
Über den Toggle in der Benutzeroberfläche oder über einen Modbus-Befehl |
Blindleistung
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Gradient |
Gilt für den neuen Sollwert des Netzbetreibers |
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Aktivierung |
Nur über den Toggle in der Benutzeroberfläche |
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Konfiguration der Gradienten |
Nur über die Benutzeroberfläche |
Beispiele
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Sollwert Netzbetreiber Eingangssignal |
Ausgangssignal |
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Gradientenbegrenzung aus |
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Ramp-Up |
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Ramp-Up/Ramp-Down |
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Soft-Start |
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