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Über Direktvermarktervorgaben und Remote Power Control
Neben dem Netzbetreiber können Power Control-Sollwerte auch von einem Direktvermarkter (auch bekannt als Vermarkter, Dritter, Solarstromhändler, Energiehändler) gesendet werden. Der bluelog ist mit mehreren Direktvermarktern kompatibel, und Sie können eine separate, zusätzliche Schnittstelle für die Remote Power Control (Fernsteuerung , RPC) aktivieren. Der Regler interpretiert die Steuersignale des Direktvermarkters und überträgt sie an die Anlage. Optional kann ein Gradientenbegrenzung auf den Sollwert des Direktvermarkters angewendet werden. Wenn die Sollwerte des Netzbetreibers und des Direktvermarkters vorübergehend überlappen, hat der niedrigere Sollwert Vorrang.
Hinweis
Für Power Control durch Drittanbietern empfehlen wir die Verwendung des bluelogs anstelle einer externen SPS. Somit kann der bluelog die Daten vom Netzbetreiber und vom Drittanbieter separat aufzuzeichnen. Dies ist beispielsweise nützlich, für die Berechnung von Ertragsausfällen aufgrund von Regelungen.
Zähler für Einspeiseleistung
In einigen Szenarien, zum Beispiel bei Mischanlagen, sind mehrere Zähler an verschiedenen Standorten innerhalb der Anlage installiert.
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In der Regel bevorzugen Direktvermarkter, die Messungen der Wirkleistung vom Einspeisezähler am Netzanschlusspunkt zu erhalten.
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Unter Zähler für Einspeiseleistung wählen Sie aus, welcher Zähler den Wirkleistungswert bereitstellen soll, der an den Direktvermarkter übermittelt wird. Dieser Wert entspricht dem Register 5406.
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Sie können die RPC-Schnittstelle auch ohne Auswahl eines Zählers verwenden. In diesem Fall wird der Register 5406 leer sein.
Register: Werte lesen und schreiben
Die Register zum Lesen und Schreiben sind im Remote Power Control Datenblatt aufgeführt.
Sollwerte definieren
Um Sollwerte zu definieren, muss der Direktvermarkter immer zwei Register schreiben:
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Ein Register zur Aktivierung des Signals (0 = aus / 1 = ein).
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Ein Register für den Sollwert (z.B. 40%).
Wenn das Aktivierungsregister nicht aktiviert ist, wird der Sollwert ignoriert.
Beispiel
Der Wirkleistungssollwert einer PV-Anlage (Register 10102) ist auf 40 % eingestellt. Dieser Sollwert wird nur verarbeitet, wenn der Register für die Aktivierung (Register 10100) auf 1 gesetzt ist.
Hinweis
Einige Sollwerte können entweder an den Wechselrichtern oder am Netzanschlusspunkt implementiert werden. Dies hängt vom konfigurierten Betriebsmodus ab.
Remote Power Control aktivieren
Voraussetzungen
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bluelog Neo mit einer PV-, Batterie- oder Hybrid Control-Lizenz
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Remote Power Control-Lizenz ist installiert
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OpenVPN-Lizenz ist installiert und OpenVPN ist aktiviert
Schritte
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Navigieren Sie zu Power Control > Wirkleistung > Vermarktervorgaben.
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Wählen Sie einen Standort für den Sollwert und den Zähler aus.
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Falls erforderlich, aktivieren Sie die Gradientenbegrenzung und setzen Sie die Gradienten.
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Überprüfen Sie unter Cockpit> Systemeinstellungen, ob Remote Power Control aktiviert ist.
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Überprüfen Sie unter Cockpit > Netzwerkeinstellungen > OpenVPN Verbindungsstatus, ob die VPN-Verbindung aktiviert ist und läuft .
Der Direktvermarkter kann nun die Wirkleistungsregelung durchführen.
Fehlerbehebung: Direktvermarkter kann die Wirkleistungsregelung nicht aktivieren
Problem
Ein Direktvermarkter kann Power Control nicht aktivieren.
Lösung
Bestätigen Sie die folgenden Punkte:
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Die VPN-Verbindung zum Direktvermarkter ist aktiviert und funktioniert.
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Es gibt keinen weiteren Zugang von einem Direktvermarkter, z.B. über einen VPN-Router oder ein Gerät für die Direktvermarktung (z.B. „Steuerbox für Direktvermarktung“).
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Alle anderen RPC-Einstellungen sind korrekt konfiguriert.
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Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie unseren Support.