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Wirkleistung (mit Hybrid-EMS)

Zuletzt geändert:

Übersicht über die Wirkleistung

Unter Power Control Wirkleistung können Sie Parameter zur Wirkleistungsregelung konfigurieren. Hier ist eine Übersicht über die Benutzeroberfläche:

HEMS active power overview (part1).png
HEMS active power overview (part2).png

Übersicht über die Wirkleistung

Nr.

Name

Details

1

Wirkleistungsregelung-Toggle

Aktivieren Sie den Toggle NUR, nachdem Sie Power Control vollständig konfiguriert haben

2

Erweiterte Einstellungen-Icon

Konfigurieren Sie das Systemverhalten, einschließlich der Abtastzeit des Reglers (Standardwert: 500 ms), Sollwertreferenz und Steuerkriterium

3

Basiseinstellungen

  • Wählen Sie das image-20250325-103031.png Icon für erweiterte Einstellungen neben jedem Regler aus, um die Regelungsoptionen einzustellen

  • Die Regler können im Open-Loop oder Closed-Loop betrieben werden. Der Modus wird automatisch je nach ausgewähltem Betriebsmodus (z. B. PV-Eigenverbrauch) eingestellt.

  • Konfigurieren Sie die Ladezustandsbegrenzung für den Batterieregler basierend auf den Empfehlungen des Batterieherstellers. Siehe Beschreibung der Funktionen.

4

Betriebsmodus

  • Solarer Eigenverbrauch

  • Sollwertvorgabe

  • Band Shaving

Siehe Beschreibung der Funktionen.

5

Betrieb bei Störung

Betrieb bei Störung im Falle eines Kommunikationsverlusts konfigurieren. Siehe Betrieb bei Störung (mit Hybrid-EMS).

6

Automatische Netztrennung

Funktion zur automatischen Netztrennung aktivieren (Lizenz erforderlich).

Siehe Zero Feed-In und automatische Netztrennung (mit Hybrid-EMS).

7

Gradientenbegrenzung

Gradientenbegrenzung konfigurieren.

Siehe Gradientenbegrenzung (mit Hybrid-EMS).

8

Frequenzabhängige Regelung

Frequenzregelung konfigurieren.

Siehe Frequenzregelung (mit Hybrid-EMS).

Funktionsbeschreibung

Solarer Eigenverbrauch

PV-Eigenverbrauch ist nur verfügbar, wenn sowohl PV als auch Batterie unter Anlagendaten (mit Hybrid-EMS) ausgewählt sind. Das Hybridsystem wird so gesteuert, dass die gesamte verfügbare Solarenergie für den Eigenverbrauch genutzt wird, um die lokale Last zu decken. Überschüssige Solarenergie wird verwendet, um die Batterie aufzuladen. Strom wird nur ins Netz eingespeist, wenn die Batterie vollständig geladen ist. Wenn die Solarenergieerzeugung nicht ausreicht, um die lokale Last zu decken, entlädt die Batterie die gespeicherte Energie. In diesem Modus wird die PV-Anlage niemals geregelt.

Active power management pv selfconsumption.png

PV Eigenverbrauch

Sollwertvorgabe

Sollwertvorgabe ist in allen Systemkonfigurationen verfügbar: Nur PV, nur Batterie oder PV + Batterie. In diesem Modus wird die Wirkleistung gemäß einem Sollwert am Netzanschlusspunkt gesteuert.

Die Schnittstelle zur Übertragung des Sollwerts kann unter Sollwertvorgabe ausgewählt werden. Die Sollwertvorgabe kann über Digitaleingänge, Analogeingänge, Modbus oder lokal in der Benutzeroberfläche konfiguriert werden. Diese Verfahren schließen sich gegenseitig aus – es kann jeweils nur eine aktiv sein. Ein Verfahrenswechsel kann konfiguriert werden, um zwischen ihnen zu wechseln.

Sollwertvorgaben werden typischerweise vom Netzbetreiber gesendet, um die Anlage zu regeln. In einigen Fällen kann auch ein Dritter, wie ein Direktvermarkter, die Anlage regeln. Hierfür ist die Remote Power Control (RPC) Lizenz erforderlich. Siehe Remote Power Control (mit Hybrid-EMS).

Activer power management setpoint command method.png

Verfahren zur Sollwertvorgabe

Wenn sowohl PV als auch Batterie ausgewählt sind, hat das PV-System Vorrang, um den Sollwert einzuhalten. Infolgedessen wird die PV-Anlage nur dann geregelt, wenn die Batterie die benötigte Energie zur Erfüllung des Sollwerts nicht aufnehmen kann.

Beispiel: Zero-Feed-In mit einem Sollwert von 0 kW:

Alle verfügbaren Solarenergie wird für den Eigenverbrauch genutzt. Wenn mehr Solarenergie produziert wird, als lokal verbraucht werden kann, wird so viel Energie wie möglich im Batteriesystem gespeichert. Sobald das Batteriesystem vollständig geladen ist, wird überschüssige Solarenergie gedrosselt, sodass keine Energie ins Netz eingespeist wird. Das Batteriesystem beginnt mit der Entladung, sobald die Solarproduktion den lokalen Verbrauch nicht mehr decken kann.

Band Shaving

Das Hybridsystem arbeitet innerhalb eines vordefinierten Bereichs am Netzanschlusspunkt. Wenn nicht genügend PV-Leistung verfügbar ist und die untere Schwelle des Bereichs erreicht ist, beginnt die Batterie mit der Entladung, um Spitzenlasten zu vermeiden. Wenn die obere Schwelle erreicht ist, beginnt die Batterie mit dem Laden. Wenn die Batterie vollständig geladen ist, wird das PV-System geregelt, damit es den Bereich nicht überschreitet.

Active power management band shaving.png

Band Shaving

Ladezustandsbegrenzung

Sie können verhindern, dass der Akku vollständig entladen und/oder überladen wird, indem Sie die Funktion Ladezustandsbegrenzung aktivieren. Hier können Sie Folgendes einstellen:

  • Minimaler Ladezustand (SOC)

  • Maximaler Ladezustand (SOC)

Die Batterie hört auf zu laden, sobald der maximale SOC erreicht ist, und hört auf zu entladen, sobald der minimale SOC erreicht ist.

Der gesamte Ladezustand aller Batterien wird basierend auf den einzelnen Kapazitäten der Batterien und ihrem aktuellen Ladezustand berechnet.

Hinweis

Wenn mehrere Batterien angeschlossen sind, gilt die Ladezustandsbegrenzung nur für den gesamten Ladezustand aller Batterien.

Beispiel

  • Batterie 1: max. Kapazität 500 kWh, SOC = 40 %

  • Batterie 2: max. Kapazität 200 kWh, SOC = 30 %

Der gesamte Ladezustand beträgt (40 % * 500 kWh + 30 % * 200 kWh) / (500 + 200) kWh = 37,14 %.

State of charge limitation

Ladezustandsbegrenzung

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